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Sie grenzen im Norden an die Region Marken, im Westen an die Region Latium, im Süden an die Region Molise und im Osten an die Adria. Obwohl sie geographisch eher zu Mittelitalien gehören, werden sie offiziell zu den Regionen Süditaliens gezählt. Dies ist ein Überbleibsel der Historie der Abruzzen, die vom Frühmittelalter bis hin zum 19. Jahrhundert dem Königreich Sizilien (später „Königreich beider Sizilien“) angehörten und wirtschaftlichen und kulturellen Austausch mit den Regionen Süditaliens pflegten.

Entlang der Adria erstreckt sich ein flacher Küstenstreifen (ca. 150 km), der in eine Hügellandschaft übergeht. Diese Gebiete nehmen ca. ein Drittel der Fläche der Region ein. Zwei Drittel werden durch Gebirge geprägt, die bis auf fast 3.000 Meter ansteigen. In einem Raum von ca. 50 km vereinigen die Abruzzen drei geographische Aspekte Italiens: Küste, Hügelland und Berge.


Kenner schätzen die Weine der Abruzzen nicht nur, weil sie objektiv gut sind, sondern auch und vor allem, weil die Abruzzenweine ein einigermaßen angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Die Rebfläche in den Abruzzen beträgt 33.352 ha. Die Abruzzen stehen mengenmäßig auf Platz 7 der Rangliste der Regionen Italiens, nahezu gleichauf mit dem Piemont. Erklärt wird dies durch sehr lasche Bestimmungen und äußerst großzügige Ertragsgrenzen. Ungeachtet dessen erzeugen qualitätsorientierte Winzer gute Weine.